3 Gründe, auch nach erfolglosen IVF-Behandlungen die Hoffnung nicht zu verlieren
Eine IVF-Behandlung ist eine unglaubliche Herausforderung. Sie fordert ihren Preis von Körper und emotionalem Wohlbefinden. Eine IVF-Behandlung ist eine unglaubliche Herausforderung. Sie fordert ihren Preis von Körper und emotionalem Wohlbefinden Sie kann die Finanzen belasten, Druck auf Ihre Beziehungen ausüben, und das Schlimmste von allem ist, dass eine IVF-Behandlung nie eine Garantie dafür ist, dass Sie eines Tages ein eigenes Baby in den Armen halten werden. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist allerdings, dass uns Forschungsdaten und erreichte Schwangerschaften zeigen, dass es immer einen Grund zur Hoffnung gibt.
Grund 1
Die technologischen Erfolgsraten für IVF Behandlungen verbessern sich kontinuierlich. Paare, die mit Herausforderungen wie männlicher Unfruchtbarkeit, Erkrankungen bezogen auf die Eileiter und des Beckens, fortgeschrittenem Alter und Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus konfrontiert sind, finden zunehmend Erfolg durch einer IVF Behandlung. Das Gleiche gilt für Frauen, die zuvor aus „ungeklärten“ Gründen nicht schwanger geworden sind.
Grund 2
Sie können auch nach einer erfolglosen Kinderwunschbehandlung noch auf natürlichem Wege schwanger werden. Eine renommierte Studie der Universität Aberdeen in Schottland hat gezeigt, dass 17 % der Frauen (in etwa eine von sechs), bei denen eine IVF-Behandlung nicht zum Erfolg geführt hatte, nach dieser innerhalb von fünf Jahren ohne Behandlung eine Lebendgeburt hatten.
Grund 3
Sanfte IVF-Behandlung. Die sanfte IVF-Behandlung, auch als Mini-IVF bekannt, kann eine geeignete Behandlungsmethode für Sie sein, wenn Sie unter 45 Jahre alt sind und von einer niedrigen oder sehr niedrigen Eizellreserve, Endometriose oder anderen ähnlichen Fortpflanzungshindernissen betroffen sind. Und vor allem: Die sanfte IVF-Behandlung ist eine realistische Alternative zur Eizellspende. Diese Behandlung macht zudem große Mengen an Stimulationsmedikation überflüssig, was bedeutet, dass die Gebärmutter aufnahmefähiger und das Endometrium gesünder ist. Dies wiederrum erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Embryo-Einnistung. Bei der sanften IVF-Behandlung wird auch das Risiko des Ovariellen Überstimulationssyndroms (OHSS), welches eine gefährliche Nebenwirkung einer medizinisch induzierten künstlichen Stimulation sein kann, vollständig beseitigt. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderwunschteam über die Vor- und Nachteile, welche Sie angesichts Ihres spezifischen Falls in Betracht ziehen sollten, wenn Sie die Option der sanften IVF-Behandlung in Erwägung ziehen.
Was ist nach einem erfolglosen IVF-Zyklus zu tun?
- Suchen Sie sich Unterstützung. Dies ist für jeden eine traumatische Erfahrung. Eine gescheiterte IVF-Behandlung ist nicht Ihre Schuld. Auch bedeutet dies nicht das Ende des Weges. Seien Sie fürsorglich mit sich selbst und holen Sie sich Hilfe bei Ihrer Familie, Ihren Freunden, Ihrer Religionsgemeinschaft, einem Berater – bei allen, die Ihnen den Rücken stärken.
- Sobald Sie Ihr Gleichgewicht wiedergefunden haben, arbeiten Sie den vergangenen Zyklus mit Ihrem Kinderwunschteam auf und besprechen Sie gemeinsam Ihre nächsten Schritte.
- Machen Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zur Priorität.
- Halten Sie die Kommunikation mit Ihrem Partner so offen wie möglich.
Am wichtigsten ist:
Verlieren Sie nicht die Hoffnung. Die IVF-Technologie entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit weiter, und damit verbunden verbessern sich auch Ihre Chancen auf eine Empfängnis. Und auch wenn Sie sich gegen einen weiteren IVF-Zyklus entscheiden sollten, denken Sie daran, dass Sie immer noch auf natürlichem Weg schwanger werden können.



